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Interview-Reihe!

Am Dienstag, den 07.01.2020 startet sie, die Interview-Reihe mit mehreren etablierten Übersetzern. Diese wurden gebeten, die folgenden Fragen zu beantworten (wobei sie welche auslassen konnten):

  • Wie kamst du auf die Idee, Übersetzerin zu werden?
  • Wie hast du deine Spezialisierung gefunden und wie hast du dich dann in diesem Fachbereich spezialisiert?
  • Wie kamst du an deinen allerersten Auftrag?
  • Arbeitest du vorwiegend mit Agenturen oder mit Direktkunden und hat sich das im Lauf der Zeit geändert?
  • Was liebst du an deinem Job am meisten?
  • Was hasst du an deinem Job am meisten?
  • Was war dein bisher schönstes Übersetzungsprojekt?
  • Welchen Tipp würdest du anfangenden Kolleginnen geben?
  • Wie hast du es geschafft, dir ein berufliches Netzwerk (zu Firmen, aber auch zu Kollegen) aufzubauen?
  • Welchen Tipp hast du für die erfolgreiche Kundenakquise?
  • Was würdest du an deiner Ausbildung/an deinem Werdegang heute anders machen, wenn du könntest?
  • Was war deine bisher beste Anschaffung?
  • Wie hältst du dich auch als alter Hase auf dem Laufenden?
  • Welche Bücher und/oder Veranstaltungen kannst du empfehlen?

Jeden Dienstag wird ein neues Interview veröffentlicht, bis mir die Übersetzer ausgehen :-) Ich hoffe, die Antworten werden für viele Leser hilfreich sein!

Der Shop ist dicht!

Der Shop ist auf vorerst verschwunden! Gerade habe ich die E-Book-Version von „Überleben als Übersetzer“ bei KDP Select angemeldet, damit es im Rahmen des Kindle-Unlimited-Abos ausleihbar ist.

Bis mindestens März 2019 ist „Überleben als Übersetzer“ somit nur noch bei Amazon verfügbar. Na gut, das Taschenbuch auf Bestellung auch über den Buchhandel. Im März ist dann auch das MOSS-Problem gelöst und ich kann alle E-Book-Versionen über den Shop wieder weltweit verkaufen.

Ich freue mich nun auf drei Monate weniger Arbeit und bin gespannt, wie die Ausleihmöglichkeit angenommen wird!

KDP Select

Sollte jemand mit dem Gedanken spielen, die ePub- oder PDF-Version von „Überleben als Übersetzer“ kaufen zu wollen, es aber immer wieder vor sich her schieben – warten Sie nicht zu lange! Nächste Woche werde ich den Verkauf der E-Books im Shop für drei Monate komplett einstellen, damit die Mobi-Version bei KDP Select auf Amazon teilnehmen kann. Dann können Interessierte mit Kindle-Unlimited-Abo die E-Book-Version kostenlos ausleihen. Voraussetzung für die Teilnahme ist allerdings die Exklusivität, weshalb in der Zeit keine elektronische Version irgendwo anders gekauft werden können darf.
Nach den drei Monaten sehen wir weiter, ob sich das gelohnt hat! Vermutlich werd ich’s aber bei den drei Monaten belassen; die PDF-Version ist einfach zu beliebt und es wäre schade, sie auf Dauer gar nicht mehr verkaufen zu dürfen.

Kein Versand des Taschenbuchs mehr

Manchmal wundert es mich gar nicht, dass Leute lieber hartzen als sich selbstständig zu machen. Ich hatte mich ja bereits frustriert über die Sache mit der Umsatzsteueridentifikationsnummer ausgelassen, die mir für diesen Shop fürs Buch nicht vergeben werden konnte, weil ich angeblich nicht beim Finanzamt gemeldet wäre – obwohl ich das Schreiben vom Finanzamt mit Bestätigung meiner Meldung mitsamt Steuernummer mitgeschickt hatte. Diesem bürokratischen Irrsinn sind bereits die Verkäufe des Buchs in jedem Format an Personen innerhalb der EU, aber außerhalb Deutschlands zum Opfer gefallen.

Nun hat sich wer auch immer die nächste Hürde ausgedacht: das Verpackungsgesetz. Anstatt die Entsorgungskosten für Versandverpackungen einfach dem Hersteller anzulasten, der die Kosten auf die Verpackungen umlegt, weil alles, was hergestellt wird, logischerweise auch irgendwann entsorgt werden muss, muss derjenige die Entsorgung dieser Verpackungen bezahlen, der sie erstmals in den Umlauf bringt und gewerblich nutzt. Da fängt der Wahnsinn ja schon an: Müssen Verpackungen, die Privatpersonen neu kaufen und nutzen denn nicht irgendwann entsorgt werden?!

Wie auch immer: Mir wird der Kram für die paar Bücher, die ich über diesen Shop verkaufe, inzwischen wirklich zu blöde. Ich stelle den Verkauf der Taschenbuchversion von „Überleben als Übersetzer“ für diesen Shop somit ein. Die paar Exemplare, die ich noch hier habe, versende ich an bestellende Buchhandlungen – da greift die Verpackungsverordnung nicht, ist ja B2B. Weiß der Teufel, wer dann für die Entsorgung der Verpackung bezahlt! Mir doch egal. Das ist Papier, verdammt, würde ich das zum Recyclinghof bringen, bekäme ich sogar noch Geld dafür, eben weil es ein Rohstoff ist, aus dem man neues Papier machen kann! Aber ich schreib mich schon wieder in Rage.

Es gibt nun also nur noch die drei E-Book-Versionen zu kaufen und die der Einfachheit halber auch nur noch innerhalb Deutschlands. Irgendwie schleichen sich nach Plug-in-Updates immer mal wieder EU-Länder in die Liste und Leute aus EU-Ländern bestellen und ich habe keine Ahnung, wie ich das ohne Umsatzsteueridentifikationsnummer und MOSS-Verfahren abrechnen soll.

Mal sehen, was sich die da oben als Nächstes ausdenken. Vielleicht muss ich irgendwann auch die Stromkosten für die Personen tragen, die mein E-Book auf ihrem Rechner, Tablet oder E-Reader lesen?

*kopfschüttelndab*