Das Buch

Klappentext

3., überarbeitete und erweiterte Auflage 2016
Wie komme ich an Aufträge? Wie sorge ich dafür, dass Kunden mich finden? Wie erstelle ich ein Angebot, das auch angenommen wird? Was gehört auf eine ordentliche Rechnung? Was tun, wenn der Kunde unzufrieden ist oder einfach nicht bezahlt? „Überleben als Übersetzer“ ist ein Handbuch speziell für Übersetzerinnen, die ihre Tätigkeit ausbauen möchten, um wirklich davon leben zu können. Es bietet nicht nur Antworten auf all diese Fragen, sondern auch Tipps für professionelles Auftreten, die Erstellung der eigenen Website, Suchmaschinenoptimierung, Online- und Offline-Marketing und wie man sich vor Betrügern schützt. Natürlich kommen auch die Themen Weiterbildung und lohnende Anschaffungen nicht zu kurz!
Mit Gastbeiträgen von Jeannette Bauroth (Zusammenarbeit mit Indie-Autoren), Kerstin Fricke (Spiele- und Romanübersetzungen), Ulrike Heiß (Akquise auf Messen), Iva Wolter (kleine Sprachen), Ilona Riesen (Quereinsteiger) und Susanne Schmidt-Wussow (Sachbuchübersetzungen und Weiterbildung).

Miriam Neidhardt hat ihr Diplom als Fachübersetzerin für Wirtschaftsenglisch und -russisch am Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim gemacht und arbeitet seit 1998 freiberuflich. Sie lebt mit ihrer Familie und drei Katzen in Oldenburg.

Wozu überhaupt ein Handbuch für Übersetzende?

Es gibt bereits ein paar wenige Bücher speziell für Übersetzer und Dolmetscher auf dem Markt und gerade die des BDÜ kann ich nur wärmstens empfehlen. Bei mir persönlich blieben jedoch immer zu viel Fragen offen. Ich habe den Eindruck, dass häufig um den heißen Brei herum geredet wird, ohne wirkliche, praktische Tipps zu geben. Bei einigen Büchern fehlten mir die eigenen Erfahrungen, wenn das Buch nicht von einer Übersetzerin geschrieben wurde. Andere sind mir zu „amerikanisch“ und lassen sich nicht 1:1 auf den deutschen Markt übertragen. Mein Buch hingegen kann wie ein praktischer Leitfaden verwendet werden; absolut alles darin habe ich selbst erlebt, erfahren und getestet. Sollten dennoch Fragen offen bleiben, gibt es dieses Blog.

Warum die weibliche Form Übersetzerinnen?

Ich bin eine Frau. Die meisten übersetzenden Personen sind weiblich. Männer gehen die Dinge oft anders, extrovertierter an (das merkt man schon allein an der Tatsache, dass der Prozentsatz der Männer unter den Kommentatoren der Umfrage zur Auswahl des Buchcovers außerordentlich hoch war), während Frauen zu oft nicht wissen, wie sie sich optimal verkaufen können. Hinzu kommt, dass viele meiner Kolleginnen wie ich Kinder und Beruf unter einen Hut bringen müssen und unsere Abläufe und Prioritäten schlicht anders sind als die eines Mannes (Ausnahmen bestätigen die Regel). Das Buch bietet auch für männliche Übersetzer viele hilfreiche Tipps – die Beispiele aus dem Leben sind jedoch eher weiblich.

Was ist die Zielgruppe?

Laut einer in der XING-Gruppe „Übersetzer-Lounge“ mehrfach zitierten Umfrage erzielt fast ein Viertel der in Vollzeit (!) selbstständig tätigen Dolmetscher und Übersetzer einen Umsatz (!) von weniger als 17.500 Euro pro Jahr. Mit 47 % ist nicht einmal die Hälfte der D/Ü in der Lage, von ihrer Tätigkeit zu leben. 31 % wollen dies zwar, wissen jedoch nicht, wie. Die überwiegende Mehrheit dieser 31 % ist weiblich und genau diese sind meine Zielgruppe.

Wo kann ich das Buch kaufen?

Die Printversion für 19,90 Euro gibt es bei Amazon, im Buchhandel (wo Sie es jedoch sicherlich bestellen müssen) oder direkt bei mir. Die E-Book-Version gibt es ebenfalls bei Amazon und hier im Shop – jeweils für 8,99 Euro.

Wer mir den Beleg über den Erwerb der Printversion zusendet, erhält die E-Book-Version kostenlos (wahlweise Epub, Mobi oder PDF). Einfach mailen!

2 Gedanken zu „Das Buch

  1. Hallo Miriam,

    soeben habe ich Dein Buch – fürs erste – zugeklappt, allerdings versehen mit etlichen Notizzettelchen zum „Nacharbeiten“. Auch wenn mich die fast ausschließlich weibliche Form doch ziemlich irritiert hat, hat mir das Buch insgeamt sehr gut gefallen. Auch nach Jahren Übersetzererfahrung kann man wirklich noch einiges lernen. Und dazu ist es ausgesprochen unterhaltsam geschrieben.

    Ich kümmere mich im BDÜ-Landesverband Sachsen um die Existenzgründer. Denen werde ich das Buch künftig (neben der BDÜ-Existenzgründerbroschüre) empfehlen. Du kannst also schon mal die nächste Auflage planen 🙂

    Weiterhin viel Erfolg

    Viola

    PS: Darfst Du das Buch eigentlich auf der Konferenz anbieten? Frag doch mal nach, das ist ja genau der richtige Ort dafür. Und es findet bestimmt reißenden Absatz!

  2. Moin moin,

    vielen Dank für das Feedback!
    Auf der Konferenz werde ich ein, zwei Exemplare zur Ansicht dabei haben und mehr oder minder unauffällig Flyer verteilen, die ich extra habe drucken lassen. Ich bin sehr gespannt!

    Gruß Miriam

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