Co-Autorin Nr. 3: Ulrike Heiß

(c) Myriam MersyUlrike Heiß hat bei mir bleibenden Eindruck hinterlassen, als ich bei der BDÜ-Konferenz 2012 an ihrem Workshop „Akquise mal anders – Werbung auf Messen“ teilgenommen habe. Der Workshop war eine Zusammenfassung eines Seminars, das sie damals mehrmals für den BDÜ gehalten hat, und strotzte nur so vor praktischen Tipps. Zwar habe ich spätestens dann beschlossen, dass diese Form des Direktmarketings überhaupt nichts für mich ist; viel über Selbstvermarktung gelernt habe ich dennoch.

Ulrike ist auf Übersetzungen im medizinischen und zahnmedizinischen Bereich spezialisiert und geht ihre Kunden lieber direkt an, anstatt darauf zu warten, gefunden zu werden. Dies tut sie logischerweise dort, wo der Kunde ist: auf Fachmessen. In ihrem Gastkapitel erklärt sie ausgesprochen schwungvoll und voller Beispiele aus ihrem Erfahrungsschatz, wie man einen solchen Direktakquiseangriff vorbereitet, durchführt und nachbereitet – und was man tunlichst dabei vermeiden sollte. Zitat: „Diese Erfahrung teile ich gern, dann können Sie sich eigene Fettnäpfchen ausdenken und brauchen nicht meine zu recyceln.“ Auch für Schüchterne eine ausgesprochen interessante Lektüre!

 

Ulrike Heiß ist Co-Autorin der dritten Auflage von „Überleben als Übersetzer“, die voraussichtlich im November 2016 erscheinen wird.

Co-Autorin Nr. 2: Kerstin Fricke

kerstin-frickeKerstin habe ich, total unüblich heutzutage, erst persönlich und dann online kennengelernt; sie war bei einem Twitter-Treffen in Berlin im Frühjahr 2012 dabei. Und sie war es im Grund auch, die mich zu AmazonCrossing gebracht hat; deren Anfrage im Herbst 2013 hatte ich eigentlich ignoriert, dann jedoch entdeckt, dass Kerstin für diesen Verlag arbeitet. Und wenn sie den für gut befinden, dann ich auch!

Kerstin Fricke übersetzt und lektoriert jedoch nicht nur Romane – im Übrigen nicht nur für AmazonCrossing, sondern auch für traditionelle Verlage –, sondern auch PC- und Konsolenspiele, was für viele Spielebegeisterte sicherlich so klingt, als wäre es ein Traumjob. Wo sonst kann man Hobby und Beruf so gut miteinander kombinieren?

In ihrem Gastkapitel erklärt sie, wie man an Kunden für Spieleübersetzungen kommt, welche Software man für diese Tätigkeit benötigt und welche Besonderheiten es zu beachten gibt.

Mehr über Kerstin und ihre Arbeit auf ihrer Website www.kf-uebersetzungen.de und in ihrem Blog unter https://pbcat.wordpress.com.

 

Kerstin Fricke ist Co-Autorin der dritten Auflage von „Überleben als Übersetzer“, die voraussichtlich im November 2016 erscheinen wird.

Co-Autorin Nr. 1: Jeannette Bauroth

jeannette-bauroth-682x1024Jeannette Bauroth ist mir erstmals ins Auge gefallen, als ich feststellte, dass sie an der Übersetzung von Teil 2 und 3 der Miss-Fortune-Reihe von Jana DeLeon arbeitet – den ersten Teil „Weg vom Schuss“ hatte ich 2014 für AmazonCrossing ins Deutsche gebracht. Für die anderen Romane hat sich die Autorin für die direkte Übersetzung ohne Verlag dazwischen entschieden, und damit für dieselbe Art der Veröffentlichung wie bei den englischen Originalen.

Nun werden Sie sagen, ha, hat die wohl keinen Verlag gefunden und musste ihre Schmöker deshalb selbst verlegen! Weit gefehlt. Manchmal möchte man sich einfach von keinem Verlag reinreden lassen. Manchmal möchte man auch die gesamten Tantiemen selbst einstreichen, auch wenn das mehr Arbeit bedeutet, weil man sich selbst um Lektorat, Korrektorat, Cover und Marketing kümmern muss. So habe ich mein Buch „Überleben als Übersetzer“ verlegt, und so tun es viele Autorinnen und Autoren in Amerika – und einige davon verdienen damit richtig, richtig gut.

Und insofern ist es nicht so abwegig, einen Roman, der sich im englischsprachigen Raum sehr gut verkauft hat, auch dem deutschen Markt zugänglich zu machen. Und genau da kommt Jeannette ins Spiel. Sie übersetzt diese Romane direkt für die Autoren ins Deutsche, und das im Team gleich mit Lektorat und Korrektorat – und, wenn gewünscht, auch im Komplettpaket mit Cover und Satz. In ihrem Gastkapitel erklärt sie, wie man an solche Aufträge herankommt und welche Punkte dabei unbedingt beachtet werden müssen.

Mehr über Jeannette und ihre Arbeit unter www.indie-translations.de.

 

Jeanette Bauroth ist Co-Autorin der dritten Auflage von „Überleben als Übersetzer“, die voraussichtlich im November 2016 erscheinen wird.

Der Countdown läuft!

Wie die Fans der Facebook-Seite zum Buch – und die Abonnenten meines „Hauptblogs“ unter www.miriam-neidhardt.de/blog– bereits wissen, arbeite ich an der dritten Auflage des Buchs „Überleben als Übersetzer“. Dafür habe ich mir Hilfe von Kolleginnen geholt, die in eigenen Gastkapiteln ihr Wissen zu Themen teilen, mit denen ich mich wenig bis überhaupt nicht auskenne. Außerdem werden sich vier Berufsverbände selbst vorstellen, und ein neues Cover gibt es auch. In den nächsten Wochen werde ich an dieser Stelle pünktlich jeden Montag jeweils eine der Coautorinnen „enthüllen“ und sie sowie die Korrekturleserin und das neue Cover vorstellen. So erhalten Sie bis zur Veröffentlichung dieser dritten Auflage jede Woche ein neues Informationsschnipsel. Wie ein Countdown, halt. Spannend!

Also dann: Bis Montag!

Duden-Korrektor

Der Duden-Korrektor ist wieder da! Die Version 12.0 kann hier als 30-tägige Testversion heruntergeladen werden. Die Kaufversion kostet 79 Euro netto. Ich bin noch beim Testen; diese Version ist auf jeden Fall deutlich besser als die für Windows 8. Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob sie auch besser ist als die für Windows 7. Ich für meinen Teil halte seit Jahren einen alten Laptop am Leben, auf dem noch Windows 7 mit der entsprechenden Duden-Rechtschreibprüfung läuft.

Ganz sicher ist diese Version 12.0 besser als die Rechtschreibprüfung von Word allein, insofern lohnt sich der Test auf jeden Fall!